Ausstellung-Kapelle

AUSSTELLUNGSBEREICH

*** Der erste Teil präsentiert drei Gemälde Don Boscos und neun Fotografien (aufgenommen zwischen 1861 und 1888).
***  Der zweite handelt von seiner großen Verlagstätigkeit. Auf der Theke sind Faksimile und Originale der vom Heiligen verfassten Schriften zu sehen, die den Zweck hatten, das Evangelium immer mehr unter allen Menschen zu verbreiten, sowie alle seine Schriften in Kopie.
*** Im dritten Teil ist in Vergrößerung ** einer der ersten Lehrverträge der Geschichte zu sehen, datiert 1852, unterschrieben von vier Personen: dem Arbeitgeber, dem Jungen, dem Vater des Jungen und Don Bosco selbst. Dies bezeugt das Interesse des Heiligen am sozialen Bereich seines Werkes.
***  Der vierte Teil konzentriert sich auf die Gebäude und präsentiert Baupläne vom Haus Pinardi, vom Haus San Francesco und der Maria-Hilf-Basilika. Dort befindet sich auch das Modell der Kuppel der Basilika (von Rollini): Die Salesianermissionare in Patagonien und die Hilfe der Helferin der Christen in den großen Schlachten der Geschichte (Lepanto 1517 – Wien 1683). Dies war die Idee Don Ruas.
*** Der fünfte Teil präsentiert eine Statue der Jungfrau Maria Consolata und eine vom hl. Franz von Sales, ein Gemälde des Heiligen, an dem Don Bosco sich inspirierte für den Namen seiner Kongregation, die Skizze für das Hochaltarbild der Basilika von Lorenzone, das von Don Bosco selbst in Auftrag gegeben wurde.
***  Im sechsten Teil können die Pilger die von den Don-Bosco-Schwestern zur Seligsprechung Don Boscos mit viel geduldiger Arbeit gefertigte Dalmatik bewundern (1929). Die vergoldete Holzurne für die Selig- und Heiligsprechung (1934) befindet sich gegenwärtig in der Unterkirche des Colle Don Bosco und hier in Turin ist zur Erinnerung ein schönes Foto in Originalgröße ausgestellt.

Der letzte Bereich enthält Objekte von starker Symbolik, die auf die Hauptgrundsätze der salesianischen Pädagogik verweisen: ein Schrankaltar (Bedeutung der Eucharistie), die Kanzel der Franz-von-Sales-Kirche (Verbreitung der Frohen Botschaft), der Beichtstuhl (die Beichte als “Schlüssel des Himmelreiches”) und das Pult der “Guten Nacht”, ein in allen Salesianerhäusern der Welt überlieferter und heute noch lebendiger Brauch).

DER ALTAR DER EKSTASE

Dies ist nicht sein ursprünglicher Platz. Er war im Schlafzimmer Don Boscos aufgestellt. Als er nicht hinabsteigen konnte, um die Messe im Heiligtum zu feiern, zelebrierte er an diesem Altar, den man später wie einen Schrank schließen konnte.
Im Dezember 1878 dienten ihm an diesem Altar zwei Buben bei der Messe, Evasio Garrrone und Giovanni Franchini (beide wurden später Salesianer). Bei der Erhebung der Hostie sahen sie Don Bosco mit leuchtendem Gesicht, wobei seine Füße sich vom Altarsockel lösten und sich in die Höhe erhoben. Nach Beendigung der Messe, während Don Bosco eine Tasse Kaffee zu sich nahm, fasste er Mut und fragte: “Was hatte Don Bosco an diesem Morgen? Er ist hoch geworden, hoch…” Don Bosco sah es, lächelte und sagte: “Ach was, nimm auch Du ein wenig Kaffee!” So ereigneten sich, in höchster Einfachheit, große Dinge im Haus Don Boscos.

DIE JETZIGE KAPELLE DER CAMERETTE

Früher war der Raum ein Zimmer für die Buben, die Don Bosco in Valdocco als Gäste aufnahm und, nach einigen Quellen, schlief hier auch Dominikus Savio. Das Gemälde hinter dem Altar ist von Giuseppe Rollini. Don Bosco kniet vor der Maria-Hilf-Statue, im Hintergrund, in schwarz und weiß, Papst Pius IX., der die Salesianischen Konstitutionen übergibt, die von ihm 1874 approbiert wurden. Auf den Seitenwänden Gemälde von Personen, die mit Don Bosco Kontakt hatten.
* Mama Margareta: einziges Originalgemälde der verehrungswürdigen Mutter Don Boscos.
* Madre Mazzarello, Mitbegründerin des Instituts der Don-Bosco-Schwestern. * Die seligen Don Philipp Rinaldi und Don Michael Rua: bzw. dritter und erster Nachfolger Don Boscos. * Francesco Besucco: einer der ersten Buben des Oratoriums.
* Mama Marianna: Mutter von Michael Rua und große Hilfe für Don Bosco nach dem Tod von Mama Margareta. * Don Borel, einer der ersten Helfer in der Erziehung bei Don Bosco.
* Giuseppe Rollini: erster Kunstmaler der Basilika.

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